Flimmerndes Heimkino

Seit meiner Kindheit bin ich ein Kinofan und Cineast. Was liegt da näher, als sich das Kino nach Hause zu holen? In der heutigen Zeit mit BluRay und DVD ist das leichter denn je. Die Filme sind platzsparend und fast jeder Titel ist mittlerweile verfügbar. Hier findet man alle Titel, die ich in meinem Archiv habe oder die mein Archiv durchlaufen haben.


Wer kennt noch das Kino? Ich meine das wirkliche Kino. Als noch Filmprojektoren in den Vorführräumen standen und echte Filmrollen abgespielt wurden, anstatt Festplatten in die Beamer zu schieben? Als es noch eine Kinokultur gab und das Kino nicht zu einer reinen Abspielstätte verkam, mit ausschließlicher Gewinnmaximierung und Mastbuden, an denen kiloweise Popcorn und Nachos, sowie literweise Cola verkauft werden, damit unsere pubertierenden Kinder immer fetter und kränker werden? Wohl nur die Wenigsten.


Um eben eine bestimmte Kinokultur zu zelebrieren, sich nicht dem ekeligen Gestank von Nachos und ihrer stinkenden Käsesauce aussetzen zu müssen, dem nervigen Handy-Gebimmel zu entgehen und den Film genießen zu können, gehe ich nur noch selten ins Kino. Und wenn, dann in ausgesuchte Lichtspielhäuser. Hinzu kommt, dass die neuen Filme aus Hollywood (Mainstream) einen nicht mehr wirklich unterhalten, weil deren Regisseure und Filmemacher vergessen haben, wie man Filme dreht, sprich dem Zuschauer eine Geschichte erzählt. Denn genau das sind sie nämlich: Geschichtenerzähler, die ihr Publikum verzaubern und in spannende Welten entführen. Stattdessen werden heutzutage die Filme mit CGI-Effekten vollgestopft, welche die Unfähigkeit Geschichten zu erzählen, übertünchen soll. Waren die Spezialeffekte damals lediglich eine Beilage des Films, so ist heute die Handlung, die Beilage des Films. Immer oberflächlicher, immer platter. Nur selten erscheinen neue Filme, die einen fesseln und beeindrucken. Ich bin nicht per se gegen das digitale Kino, nutze ich dies doch als DVD oder BD zuhause. Aber wenn dies bedeutet, dass die Digitalisierung bei der Filmproduktion Oberflächlichkeit bedeutet, dann schon.


Da es mit neueren Filmen nicht immer so ganz hinhaut, ist man zum Retroisten geworden, der sich lieber Filme aus früheren Jahren ansieht, weil diese noch „handgemacht“ sind, wie man umgangssprachlich sagt. Meist sind es Filme aus der Jugend und Heranwachsenden-Zeit, aber auch Neuentdeckungen, die man erst im späteren Alter für sich entdeckt hat. Und da diese Filme im Kino nicht mehr verfügbar sind, vielleicht in Ausnahmefällen oder bei irgendwelchen Festivals, bei denen es dann Retrospektiven gibt, schaue ich mir die Filme dann doch lieber zuhause an, in aller Ruhe und mit Genuß. Und da ist im Laufe der Jahre einiges zusammengekommen, was über die heimische Leinwand oder den Fernseher flimmerte.


Die Liebe zum Film ist es auch, die mich zu dieser Webseite inspiriert hat. Denn mein Archiv beherbergt doch eine Menge besonderer und weniger bekannter Nischenfilme, die ich hier vorstellen und rezensieren möchte. Entdecken Sie mit mir zusammen, die wunderbare Welt des Kinos. Ob Mainstream, Blockbuster, Arthaus, Dokumentation oder Trash, von allem ist hier etwas vertreten, natürlich nur das, was mir gefällt. Von daher mehr ein subjektiver Blick auf die Filme (Geschmäcker sind bekanntlich ja verschieden), sowie ein objektiver Blick auf die jeweiligen Veröffentlichungen.


Wichtig ist mir noch zu erwähnen, dass ich keinerlei Belegexemplare von den Labels bekomme, um deren Filme zu promoten. Alle hier erscheinenden Filme habe ich mir von meinem eigenen Geld zugelegt. Ausnahmen bilden lediglich die Veröffentlichungen, zu denen ich einen Audiokommentar eingesprochen oder Bonusmaterial beigesteuert habe. Doch selbst die werden nicht über den Klee gelobt, wenn diese bei der Veröffentlichung Mist sind, sondern werden ggf. auch verrissen. Denn sonst wäre ich nicht mehr objektiv.


Um zu den Filmseiten zu gelangen, bitte auf die Eintrittskarte klicken.


Viel Spaß und Vorhang auf!


Herzlichst,

Thorsten Rosemann

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